Damit nichts in Vergessenheit gerät
Roundtable „Restrukturierung im Mittelstand“, Frankfurt am Main, 07.07.2009
Düsseldorf, 03.07.2009
Sanierung und Verkauf der insolventen Schieder-Möbelwerke erfolgreich vollzogen
Düsseldorf, 16.03.2008
Restrukturierungsdruck Automobilzulieferindustrie ungebrochen – Liquiditätssicherung als Grundbaustein einer Sanierung essentiell
Düsseldorf, 24.05.2007
Krisenmanagement in Düsseldorf-Oberkassel – FMC sichert Capones sportliche Zukunft
Düsseldorf, 16.08.2006
Geballte Privatisierungskompetenz auf dem 11. Europäischen Verwaltungsreformkongress in Bremen, vom 9. bis 11. Oktober 2005
Bremen, 05.07.2005
Hamburg, 25.01.2010
Jahresrückblick FMC 2009
Das Jahr 2009 war erwartungsgemäß - entsprechend der weltwirtschaftlichen Entwicklung - geprägt durch das Themenfeld „Restrukturierung/Sanierung“.
Bei steigendem Umsatz (ca. +15%) wuchs der Anteil der Restrukturierungsmandate von FMC auf über 70% an. Trotz des schwierigeren Marktumfeldes konnten aber auch in den Beratungssegmenten „Strategie“ und „Reorganisation“ sehr interessante und anspruchsvolle Projekte akquiriert und auch erfolgreich durchgeführt werden. Erfreulich ist weiterhin die Vertiefung und Ausweitung unserer Branchenkompetenzen. Obwohl diese bedingt durch das Restrukturierungsgeschäft („hier zählt die Fähigkeit, eine Krise zu managen, deutlich mehr als die Branchenkompetenz“) traditionell bereits sehr breit gefächert ist, gibt es noch immer Branchen und Segmente, die unterrepräsentiert sind. Umso mehr wiegen denn auch zwei erfolgreiche Projekte in der Chemischen Industrie, in der FMC bis dato noch nicht direkt engagiert war.
Während es sich bei den Restrukturierungsmandaten von FMC in der 1. Jahreshälfte in der Mehrzahl um außergerichtliche Sanierungen handelte, wandelte sich dieses Bild in der 2. Jahreshälfte, in der Fälle der operativen Begleitung, Sanierung und des Verkaufs von insolventen Unternehmen überwogen. Zufall oder Marktentwicklung, wir analysieren noch. Zufriedenstellendes Fazit: alle Unternehmen, bei denen FMC vor einer Insolvenz „an Bord“ kam, konnten „gerettet“ und sowohl leistungs- als auch finanzwirtschaftlich restrukturiert werden. Dabei war der Schritt in die Insolvenz in einigen Fällen greifbar nah. Alle Unternehmen, bei denen FMC im Rahmen des Insolvenzverfahrens aktiv war, konnten leistungswirtschaftlich saniert und im Rahmen von Asset-deals verkauft werden.
Aufgrund der Aktualität wurde im letzten Jahr weiterhin das Thema „Restrukturierung“ in einer Veranstaltungsreihe mit den Zeitschriften „Finance und Markt- und Mittelstand“ aufgegriffen und sog. Roundtables in München, Stuttgart, Frankfurt und Hamburg durchgeführt. Mit einer Teilnehmeranzahl von 20 bis 40 Personen pro Veranstaltung sind diese sehr erfolgreich verlaufen, neben Vorträgen von unabhängigen, erfahrenen Referenten stand der Austausch zwischen den Teilnehmern im Mittelpunkt. Darüber hinaus wurde nunmehr auch die FMC-Schriftenreihe mit einer Fallstudie zur „Sanierung in der Insolvenz“ und einer Auflage von über 2000 Exemplaren eingeführt. Für 2010 sind zwei weitere Schriftenreihen zum Thema „Restrukturierung/Sanierung“ in der Bearbeitung.
Um bei so viel Arbeit und Einsatz nicht ganz die Teambildung außerhalb der Projektarbeit zu vergessen, gab es auch in 2009 wieder ein dreitägiges Teamevent. Nachdem letztes Jahr die Erkundung des Tag- und Nachtlebens von Stockholm auf dem Programm stand, war das Ziel im vergangenen Jahr die Surf-Weltmeisterschaft auf Sylt. Diesmal durften die über 30 Teilnehmer - jedenfalls was das Surfen angeht - entspannt die „Kunst“ anderer anschauen, nachdem sie sich - exemplarisch skizziert - im Jahr 2009 bei folgenden Projekten unermüdlich engagiert hatten:
- Erstellung eines Integrationskonzeptes und Performance Improvement Programms für eine internationale Konzerntochter der Spezialchemie (ca. 100 Mio. EUR Umsatz)
- Überprüfung der Umsatzplanung und Vertriebssynergien (stand-alone u. Konzernverbund)
- Entwicklung von Ansätzen zur Geschäftsoptimierung (Sales performance, Produktportfoliobereinigung, Cost-Targeting)
- Integration von Arbeitsprozessen zur Geschäftssteuerung (Verantwortlichkeiten zentral-dezentral, Kompetenzen/Befugnisse, Reporting)
- Geschäftsstabilisierung und Neuausrichtung eines Produktionsunternehmens für Spezialwerkstoffe (ca. 30 Mio. EUR Umsatz)
- Überprüfung Geschäftskonzept (Vertriebsaktivitäten, Wertschöpfungskonzept, Steuerungssysteme)
- Entwicklung/Einführung Liquiditätsplanung/-steuerung (Konzeption, Anleitung Mitarbeiter, Überprüfung)
- Anpassung Business-Planung, Bewertung von Szenarien der Geschäftsentwicklung
- Ableitung Finanzierungsbedarf
- Begleitung eines Herstellers solarer Systemtechnik bei der Kostensenkung (ca. 350 Mio. EUR Umsatz)
- Überprüfung struktureller Möglichkeiten zur Kostensenkung (Standorte, Holdingstruktur)
- Überführung bestehender und anzugehender Aktivitäten in ein Maßnahmenmanagement/-reporting (inkl. regelmäßiger Berichterstattung im Lenkungsausschuss)
- Validierung weiterführender Maßnahmen (technologische Optimierung, Erschließung weiterer Sourcing-Potentiale)
- Verkauf eines Markenartiklers im Lebensmittelbereich aus der Insolvenz (ca. 40 Mio. EUR Umsatz)
- Liquiditätsplanung und intensives Liquiditätsmanagement; Start unmittelbar nach der Anmeldung der Insolvenz
- Verifizierung Unternehmensplanung und Restrukturierungsansätze, unter Berücksichtigung der Einflussfaktoren durch die Insolvenz
- Operative Begleitung, insb. bei der Umsetzung von Sanierungsmaßnahmen
- Erstellung Informationsmemorandum, Vorbereitung des Datenraums, Long/Short-list, pro-aktive Ansprache potentieller Investoren etc.
- Vorbereitung und Steuerung des Verkaufsprozesses bis zum Vertragsabschluss (Asset-deal) bzw. Übergabe des Unternehmens
- Erarbeitung eines Restrukturierungskonzeptes für einen Automobilzulieferer mit Standorten in Deutschland und Osteuropa (ca. 30 Mio. EUR Umsatz)
- Erarbeitung ganzheitliches, leistungswirtschaftliches Restrukturierungskonzept
- Strategische Neuausrichtung, dabei Abgleich/Abstimmung mit der Gruppenstrategie
- Konkretisierung und Operationalisierung der Umsetzung sowie Monitoring der Umsetzung über einen längeren Zeitraum
- Besonderer Schwerpunkt: Verlagerung lohnintensiver Prozesse nach Osteuropa
- Verifizierung des Restrukturierungspfades eines Fuhrparkdienstleisters für Geschäftsfahrzeuge (ca. 100 Mio. EUR Umsatz)
- Erstellung eines Sanierungsgutachtens (inkl. Profitabilitätsanalyse Produktportfolio)
- Aufbau Liquiditätsplanung
- Aufbau Business-Planung (inkl. Sensitivitätsanalyse und Szenariobildung)
- Ableitung Finanzbedarf, Entwicklung Finanzierungskonzept
- Optimierung Reporting-/Steuerungssystem
- Verhandlung Finanzpartner
- Erstellung und Umsetzung eines Fortführungskonzeptes für eine mittelständische Unternehmensgruppe in der optischen Industrie (ca. 25 Mio. EUR Umsatz)
- Durchführung Quick-Check, insbesondere
- Plausibilisierung und Verifizierung des Forecasts 2009 und der Planung 2010
- Aufzeigen des Handlungsbedarfes
- Erstellung Fortführungskonzept, u.a.
- Redimensionierung/Neuausrichtung Organisation (inkl. F&E, Produktion)
- Neuausrichtung Forschungsprojekte
- Erstellung eines ganzheitlichen Business-Plans
- Partielle Umsetzungsbegleitung
- Umsetzung Neuausrichtung Organisation
- Umsetzung einer optimierten Personaleinsatz-/ Produktionsplanung
- Konzeption und Umsetzung einer zentralen Auftragssteuerung für ein kommunales Stadtwerk (ca. 20 Mio. EUR Umsatz)
- Konzeption/Erstellung Handbuch einer zentralen Auftragssteuerung (ZAS)
- Erstellung von Arbeitsunterlagen/Templates vor dem Hintergrund einer kurzfristigen Operationalisierung der zentralen Auftragssteuerung
- Unterstützung bei der Umsetzung der ZAS
- Erstellung eines fachlichen Anforderungskataloges für die Softwareauswahl
- Erstellung Sanierungsfähigkeitsgutachten für ein Unternehmen in der Insolvenz der Holz verarbeitenden Industrie (ca. 7 Mio. EUR Umsatz)
- Markt- und Wettbewerbsanalyse
- Plausibilisierung und Verifizierung Business-Planung des Unternehmens
- Entwicklung von Kostensenkungs- bzw. Optimierungsmaßnahmen
- Erstellung und Bewertung von Fortführungsszenarien aus Sicht der Gesellschafter bzw. des Unternehmens, des Insolvenzverwalters und der Gläubiger
- Begleitung der Verschmelzung von drei kommunalen Energieversorgungsunternehmen (ca. 60 Mio. EUR Umsatz)
- Konzeption und Umsetzung Managementkooperation
- Konzeption und Umsetzung Absichtserklärung
- Erstellung Verschmelzungskonzept
- Begleitung bei der Erstellung einheitlicher/vergleichbarer Mittelfristplanungen
- Begleitung Unternehmensbewertung
- Identifikation und Bewertung von Synergien
- Ableitung Anteilsverhältnisse
- Erstellung Planungsrechnung des neuen Unternehmens
- Begleitung bei der steuer- und gesellschaftsrechtlichen Ausgestaltung
- Anteilsermittlung
- Vorbereitung und Begleitung der politischen Entscheidungsprozesse
- Projektmanagement
- Begleitung eines Mehrheitsgesellschafters einer mittelständischen Unternehmensgruppe bei der ökonomischen und rechtlichen Bewertung strategischer Fragestellungen aus der Shareholder-Sicht (ca. 180 Mio. EUR Umsatz)
- Rechtliche Bewertung der Gesellschafterposition im Hinblick auf die operativen und strate-gischen Einflussmöglichkeiten (in Zusammenarbeit mit einer anerkannten Anwaltssozietät)
- Top-down-Bewertung der Steuerungsinstrumentarien der Gruppe und damit der Informationsplattform des Gesellschafters
- Ex-post-Bewertung der Managementleistungen der letzten Jahre
- Analyse und Bewertung des Entwicklungspotentials der Gruppe und Ableitung von Unternehmenswerten mit und ohne Veränderungen in der strategischen und operativen Ausrichtung
- Entwicklung einer Strategie für ein Owners-buy-out bzw. alternativ der Bewertung und taktischen Vorbereitung eines Shot-down-Verfahrens
- Ableitung eines Maßnahmenplanes und Begleitung bei der Umsetzung, wiederum in Zusammenarbeit mit der Anwaltssozietät
- Entwicklung eines Konzeptes zur Reorganisation des weltweiten Vertriebsnetzes eines Konzernbereiches im Segment „Anlagenbau“ (ca. 1 Mrd. EUR Umsatz des Bereiches)
- Intensive Analyse der weltweiten Produkt-/Kundenkombinationen im Zeitverlauf
- Aufnahme der Organisationsstrukturen (Vertrieb, Services, Overhead) von ausgewählten Vertriebsgesellschaften
- Markt- und Wettbewerbsanalyse, insb. im Hinblick auf deren Vertriebsorganisationen und Organisationsprinzipien
- Verifizierung der strategischen Zielsetzungen und Abgleich mit der Ist-Vertriebsorganisation; Ableitung von Handlungsbedarf und Leitlinien für eine Reorganisation
- Entwicklung und Bewertung von organisatorischen Alternativen und Vorbereitung der nächsten Projektphase „Ausgestaltung und Operationalisierung des angestrebten neuen Organisationsmodells“
- Strategische Ausrichtung eines Produzenten für Messgeräte (ca. 35 Mio. EUR Umsatz)
- Ganzheitliche Bewertung der Ist-Situation - von der Deckungsbeitragsrechung über die Positionen der Produkte auf der Lebenszykluskurve bis zum aktuellen und erwarteten Markt- und Wettbewerbsumfeld
- Intensive Bewertung der zukünftig erwarteten technologischen „Entwicklungssprünge“ und Gegenüberstellung mit der eigenen technologischen Kompetenz sowie den potentiellen, gravierenden Veränderungen im Markt- und Wettbewerbsumfeld
- Ableitung von Handlungsoptionen - von der weiteren Marktdurchdringung mit bestehenden Produkten in bisherigen Märkten durch eine aggressive Preisstrategie über die Entwicklung von neuen Produkt-/Marktkombinationen bis hin zu Technologiekooperationen bzw. strategischen Partnerschaften
- Ableitung und Ausgestaltung der Strategie
- Operationalisierung der Strategie nach Beschluss durch die Geschäftsführung und den Gesellschafterkreis in einem detaillierten Maßnahmenplan (Verantwortlichkeiten, Zeitziele, Effekte, Kosten bis auf Einzelschrittebene)
- Commercial Due Diligence bei einem Unternehmen der Chemischen Industrie (ca. 300 Mio. EUR Umsatz)
- Begleitung einer Kapitalbeteiligungsgesellschaft bei der Prüfung des Targets in einem interdisziplinären Team
- Verantwortung für die Commercial Due Diligence, inkl. u.a. Markt-/ Wettbewerbsanalyse, Verifizierung der Unternehmensplanung und strategischen Positionierung
- Insbesondere relativ intensive Hinterfragung der Kostenstrukturen und Ableitung von Restrukturierungspotentialen
- Bewertung der Position und Alternativen der Verkäuferseite und gemeinsame Entwicklung einer Verhandlungstaktik
- Ableitung, Begründung und Abgabe eines indikativen Angebotes
- Begleitung der Übernahmegespräche
- Erstellung Sanierungskonzept für ein Unternehmen im Anlagenbau (Klima- und Kältetechnik) (ca. 25 Mio. EUR Umsatz)
- Erstellung Sanierungskonzept, insb. Nachkalkulation laufender Projekte bzw. schon akquirierter Projekte
- Vorbereitung und Begleitung von Nachverhandlungen
- Optimierung Projektsteuerung und -controlling
- Intensives Liquiditätsmanagement bis zur finanzwirtschaftlichen Einigung
- Vorbereitung/Begleitung des Verkaufs eines insolventen Unternehmens im Formen- und Werkzeugbau (ca. 5 Mio. EUR Umsatz)
- Erstellung Unternehmensplanung für eine „NewCo“ nach geplanter Übernahme durch das Management im Rahmen eines Asset-deals
- Erstellung Infomemorandum und Initiierung des Verkaufsprozesses an potentielle weitere Interessenten zur Herstellung einer Konkurrenzsituation
- Erstellung Liquiditätsplanung für die vorläufige und eröffnete Insolvenz
- Vorbereitung und Begleitung von Betriebsratsverhandlungen
- Vorbereitung und Begleitung der Verkaufsgespräche
- Unterstützung von Interessenten bei der Beschaffung des benötigten Fremdkapitals zur Übernahme, inkl. öffentlicher Bürgschaften
- Erstellung und Umsetzung eines Sanierungskonzeptes für ein Unternehmen der Druckindustrie (ca. 100 Mio. EUR Umsatz)
- Intensives Liquiditätsmanagement zur Generierung von Zeit zur Erstellung des Konzeptes/Gutachtens für die Bankenpoolsitzungen/-verhandlungen und Beschaffung von Fresh-money
- Erstellung leistungs- und finanzwirtschaftliches Sanierungskonzept/-gutachten
- Verhandlungen mit allen relevanten Stakeholdern sowie Aufbau- und Bürgschaftsbanken. Ergebnis: Gewährung von Bürgschaften sowie Beiträgen von rel. Stakeholdern
- Neben finanzwirtschaftlicher Einigung, Umsetzung leistungswirtschaftlicher Maßnahmen
- Wahrnehmung von Interimsfunktionen und mittelfristigen Monitoring der Geschäftsentwicklung
Düsseldorf, 03.07.2009
Roundtable „Restrukturierung im Mittelstand“, Frankfurt am Main, 07.07.2009
Das Thema Restrukturierung hat - im umgekehrten Verhältnis zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung - Hochkonjunktur.
Das Thema Restrukturierung hat - im umgekehrten Verhältnis zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung - Hochkonjunktur. Die Redaktion von Markt und Mittelstand, die seit Mai von der F.A.Z.-Tochter FINANCIAL GATES GmbH herausgegeben wird, und die auf Restrukturierung spezialisierte FMC Consultants GmbH haben den daraus resultierenden Bedarf eines Erfahrungsaustausches aufgegriffen und für den 7. Juli zu einem „Restrukturierungs-Roundtable“ in Frankfurt am Main eingeladen. Gemeinsam wird dabei mit Workout-Bankern, Insolvenzverwaltern, Distressed-Investoren und Mittelständlern über das Thema „Restrukturierung im Mittelstand“ diskutiert. Auf dem Programm stehen offene Diskussionen und aktuelle Praxisberichte im exklusiven Kreis. Programmpunkte sind u. a.:
• Die Leistungswirtschaftliche Sanierung im Zeichen der Wirtschaftskrise - zwischen Überbrückungsmaßnahmen und nachhaltig strukturellen Maßnahmen.
Dr. Robert Simon, Geschäftsführer GHP Holding GmbH, Bamberg
• Die finanzwirtschaftliche Restrukturierung und Einigung - Zeit- und Stake-holdermanagement als herausragende Erfolgsfaktoren
Heike Munro, Co-Head Debt Advisory & Restructuring, Rothschild GmbH
• Die letzte Chance sichern - Möglichkeiten der Sanierung aus der Insolvenz
Michael Hermanns, Wirtschaftsprüfer, Sanierungsexperte von Buth & Hermanns, Mitglied im Fachausschuss „Sanierung und Insolvenz“ beim Institut für Wirtschaftsprüfer
Dass die Veranstaltung bereits nach kurzer Zeit mit ca. 50 qualifizierten Teilnehmern aus namhaften Häusern ausgebucht war, verdeutlicht eindrucksvoll den Bedarf an einem solchen Erfahrungsaustausch. Aufgrund der hohen Resonanz sind sowohl die Redaktion von Markt und Mittelstand als auch FMC in ihrem Vorhaben bestärkt, kurzfristig auch in anderen Großstädten „Roundtables“ durchzuführen.
Bremen, 18.03.2009
Gründung der FMC Treuhand GmbH
Mit Datum vom 18.03.09 haben die FMC Consultants GmbH, die Sozietät B+O Rechtsanwälte - Insolvenzverwalter sowie die Sozietät Buth & Hermanns Wirtschaftsprüfer - Steuerberater als Gemeinschaftsprojekt die FMC Treuhand GmbH gegründet.
Ziel der Gründung dieser unabhängigen, partnerschaftlich organisierten Treuhandgesellschaft ist einerseits, die seit Jahren erprobte Zusammenarbeit in außergerichtlichen Sanierungsfällen in eine eigene Struktur zu bringen. Andererseits verlangen sowohl die aktuelle wirtschaftliche Situation von Unternehmen als auch die durch die Konjunkturprogramme I+II ergriffenen Maßnahmen der öffentlichen Hände zur Sicherung der Unternehmensfinanzierung nach Aufbereitung, Bearbeitung, gutachterlicher Stellungnahme, Verwaltung und Abwicklung von Kredit- und Kreditsicherungsmitteln. Die Basis hierfür schafft die FMC Treuhand GmbH durch die Bündelung der Kompetenzen „Wirtschaftsprüfung“, „Unternehmensberatung“ und „Rechtsberatung/Insolvenzverwaltung“. Zweck der Gesellschaft ist insbesondere die interdisziplinäre Begutachtung von Sanierungskonzepten zum Zwecke der Vergabe von Darlehen, Bürgschaften und anderen Kredit- oder Kreditsicherungsmitteln, insbesondere durch öffentlich-rechtliche Institutionen. Auch die Begleitung entsprechender Verhandlungen zwischen den Parteien und die Überwachung der Umsetzung bzw. Einhaltung von im Zusammenhang mit der Kredit- oder Kreditsicherungsmittelvergabe erteilten Bedingungen und Auflagen zählt zu den Aufgaben der FMC Treuhand GmbH.Leinfelden-Echterdingen, 10.02.2009
FMC eröffnet Büro in Stuttgart
Im Zuge des kontinuierlichen Wachstums baut FMC auch die überregionale Präsenz weiter aus und eröffnet ab dem 01.03.09 in Leinfelden-Echterdingen (Stuttgart) den ersten Standort in Baden-Württemberg.
Schon seit längerer Zeit ist das FMC-Team mit großem Erfolg im Süden Deutschlands tätig. Die Eröffnung des Bürostandortes Stuttgart ist daher ein konsequenter Schritt, um das bereits gute Netzwerk und die Kundenbeziehungen vor Ort weiter auszubauen und zu intensivieren. Durch die neue Präsenz in Süddeutschland möchte FMC auch für dort ansässige Unternehmen eine echte Alternative im Beratungsmarkt darstellen.
Hamburg, 23.01.2009
FMC-Schriftenreihe: 1. Ausgabe im Januar 2009 veröffentlicht
Im Januar 2009 hat FMC die erste Ausgabe der neuen FMC-Schriftenreihe, die in loser Folge erscheinen wird, veröffentlicht.
Diese Reihe verfolgt zum einen das Ziel, ausgewählte FMC-Projekterfahrungen zu dokumentieren und einem breiteren Fachpublikum zur Verfügung zu stellen. Zum anderen wird FMC gelegentlich auch wirtschaftspolitische Themen aufgreifen und diese auf Basis ökonomischer Analysen reflektieren. Hiermit soll dem Anspruch Rechnung getragen werden, zu öffentlichen Diskussionen, bei denen es die Erfahrungen und Kompetenzen von FMC erlauben, einen Beitrag zu liefern.
Dem aktuellen Band mit dem Titel „Sanierung der DEXTA-Gruppe in der Insolvenz: Ein Praxisbeispiel“ liegen die weitreichenden Erfahrungen, die FMC bei der Sanierung in der Insolvenz hat, zugrunde. Die vorgestellte Fallstudie basiert auf den spezifischen Erkenntnissen bezüglich der Sanierung in der Insolvenz am Beispiel eines Automobilzulieferers, den FMC in der jüngeren Vergangenheit erfolgreich saniert hat. Dabei stehen in diesem Fall die betriebswirtschaftlichen Themen im Vordergrund. Die rechtlich bedingten Sanierungshebel in der Insolvenz waren bereits Bestandteil vorangegangener Veröffentlichungen von FMC.
Der Verlauf und das Ergebnis des Falls „DEXTA“ zeigen eindeutig, wie zentral die Erstellung und Umsetzung eines Sanierungskonzeptes auch oder gerade in einem laufenden Insolvenzverfahren ist. Nur mit einem entschlossenen und interdisziplinären Ansatz können die Sanierungschancen genutzt, entsprechend Arbeitsplätze erhalten und die Befriedigungsquoten der Gläubiger maximiert werden. Der Fall verdeutlicht weiterhin, dass die Voraussetzung für einen Sanierungserfolg ein Insolvenzverwalter ist, der auch die betriebswirtschaftliche Sanierung mit in den Mittelpunkt stellt.
Hamburg, 19.01.2009
Jahresrückblick FMC 2008
Das Jahr 2008 war für das FMC-Team durch eine Vielzahl herausfordernder Projekte geprägt, in deren Rahmen FMC sowohl für Auftraggeber im Bereich der Privatwirtschaft als auch für öffentliche Institutionen gearbeitet hat.
Auch im Jahr 2008 war das Geschäftsfeld Restrukturierung erneut das beherrschende Thema für FMC. Die langjährige und umfangreiche Erfahrung des FMC-Teams im Rahmen von Sanierungsmandaten - sowohl außergerichtlich als auch im Rahmen von Insolvenzverfahren - hat zu der erfolgreichen Begleitung unserer Restrukturierungsfälle maßgeblich beigetragen. Hervorzuheben ist vor allem die interdisziplinäre Aufstellung von FMC - u.a. steuer- und gesellschaftsrechtliche Kompetenz. Zusammen mit der Übernahme von Interimsfunktionen - die es auch in 2008 verstärkt gegeben hat - liefert FMC im Segment Restrukturierung/Sanierung ein im Wettbewerbsumfeld seltenes Profil, welches weit über die Kompetenz der Erstellung von Sanierungskonzepten und -gutachten hinaus geht. Dadurch ist es FMC möglich, die Sanierung sehr operativ zu begleiten - bei Bedarf auch in temporärer Management-Verantwortung.
Auch in den anderen Geschäftsfeldern hat FMC interessante und erfolgreiche Projekte durchgeführt. Durch neue erfahrene Kollegen konnten hier die Kompetenzen - insbesondere in den Bereichen M&A, Controlling und Vertrieb - weiter ausgebaut werden.
Die exemplarische Skizzierung einiger in 2008 durchgeführter Projekte soll einen Eindruck über die Tätigkeitsfelder des Jahres geben:
- Erstellung und Umsetzung eines Sanierungskonzeptes für eine mittelständische Dienstleistungsgruppe mit ca. 100 Mio. EUR Umsatz
- Erstellung einer integrierten Businessplanung mit Prüfung der Sanierungsfähigkeit
- Fortlaufende Liquiditätsplanung und Steuerung (inklusive Debitoren- und Kreditorenmanagement)
- Verantwortung für die Bankenkommunikation und Begleitung der Verhandlungen zur finanzwirtschaftlichen Einigung im Rahmen der Sanierung der Unternehmensgruppe
- Begleitung der operativen Umsetzung des Sanierungskonzeptes
- Vorbereitung und Begleitung der Verhandlungen mit Kunden, Lieferanten, Arbeitnehmervertretern, sonstigen Gläubigern, Politik usw.
- Entwicklung der globalen Produktionsstrategie für die Business-Line eines internationalen Konzerns mit ca. 1,5 Mrd. EUR Umsatz
- Markt-/Wettbewerbsanalyse und Ableitung der strategischen Positionierung
- Standortbewertung und Entwicklung des internationalen Manufacturing Footprint
- Konsolidierungsszenarien der europäischen Fertigung und Ableitung der globalen Geschäftstransformation
- Businessplanung und Hinterlegung des avisierten Ertragswachstums
- Operative Begleitung zur Geschäftsoptimierung eines führenden Anbieters für Übertragungsnetzlösungen mit ca. 40 Mio. EUR Umsatz
- Aufbau des Vertriebsreporting und Begleitung der Vertriebssteuerung
- Optimierung von Schlüsselabläufen der Auftragsabwicklung
- Aufsetzen und Verfolgung eines Performance-Improvement-Program
- Anpassung Businessplanung und Cash-Management
- Vorbereitung der Verhandlung Personalanpassung an den deutschen Standorten eines internationalen Herstellers von Baugruppen und Systemen für die Elektronikindustrie mit ca. 200 Mio. EUR Umsatz
- Bewertung der strategischen Stoßrichtung
- Beurteilung des leistungswirtschaftlichen Grobkonzeptes
- Ableitung der Argumentationslogik für die notwendigen Personalanpassungsmaßnahmen
- Begleitung der Verhandlungen mit Betriebsräten und Gewerkschaft
- Übernahme der Einkaufsverantwortung für das Sourcing von Schlüsselrohstoffen eines führenden internationalen Anbieters für Photovoltaiklösungen mit ca. 800 Mio. EUR Umsatz
- Definition der strategischen Stoßrichtung/Zielsetzungen für den Rohstoffeinkauf
- Marktanalyse Beschaffungsmarkt und Auditierung von Lieferanten
- Vorbereitung und Durchführung von Ausschreibungen und Verhandlungen
- Erarbeitung und Umsetzung einer geeigneten Einkaufs-/ Aufbauorganisation
- Definition und Strukturierung von Kernprozessen im Einkauf
- Begleitung eines Spritzgussherstellers mit ca. 25 Mio. EUR Umsatz bei der Sanierung aus der Insolvenz
- Erstellung Sanierungsgrobkonzept
- Unterstützung bei der operativen Führung des Unternehmens
- Aufsetzen und Begleitung des M&A-Prozesses
- Interimistische Führung des Bereichs Finanzen eines konzerngebundenen Anlagenbauers mit ca. 160 Mio. EUR Zielumsatz im Rahmen eines Carve Out
- Verbesserung der externen Rechnungslegung und Weiterentwicklung des internen Rechnungs- und Berichtswesens
- Interne Begleitung des laufenden M&A-Prozesses
- Vorbereitung und Durchführung der Migration aus dem Konzern
- Die gesamte Unternehmensgruppe wurde Ende 2008 an einen Wachstumsinvestor erfolgreich veräußert.
- Organisatorische Neuausrichtung eines regionalen Stadtwerks mit ca. 60 Mio. EUR Umsatz
- Erstellung Funktions- und Prozessanalysen der administrativen und operativen Bereiche
- Erstellung eines ganzheitlichen Konzeptes zur organisatorischen Neuausrichtung
- Organisatorische Umsetzung des Konzeptes
- Begleitung von mehreren regionalen Stadtwerken bei der Vorbereitung einer Verschmelzung mit insgesamt ca. 50 Mio. EUR Umsatz
- Erstellung Kooperationsvertrag und Absichtserklärung
- Begleitung des politischen Informations- und Abstimmungsprozesses
- Vorbereitung des Verschmelzungskonzeptes
- Allgemeines Projektmanagement
- Einführung eines Risikomanagementsystems bei einem Software- und Beratungshaus im Bereich der Logistik mit ca. 20 Mio. EUR Umsatz
- Identifikation von Unternehmensrisiken
- Erstellung Risikokatalog
- Erstellung eines Risikomanagementhandbuches
- FMC hat darüber hinaus zahlreiche Quick-Checks und Commercial Due Diligences für PE-Gesellschaften u.a. in nachfolgenden Branchen durchgeführt:
- Landmaschinenindustrie
- Automobilzulieferer, insbesondere metallverarbeitende Industrie
- Lebensmittelindustrie
- Textilhandel
Düsseldorf, 16.03.2008
Sanierung und Verkauf der insolventen Schieder-Möbelwerke erfolgreich vollzogen
Nach einem über achtmonatigen intensiven Engagement vor Ort, im Auftrag der zuständigen Insolvenzverwaltung, ist es gelungen, die Restrukturierung der Keimzelle des ehemals größten Möbelherstellers Europas, der insolventen Schieder-Möbelwerke GmbH,
... mit dem Verkauf sämtlicher betriebswesentlicher Vermögensgegenstände an eine Investorengruppe um den Liechtensteiner Unternehmer Peter Gschwend erfolgreich abzuschließen.
Unmittelbar nach Stellung des vorläufigen Insolvenzantrags Ende Juni 2007 begann die Tätigkeit von FMC mit der Prüfung der Sanierungsfähigkeit der Gesellschaft, gefolgt von der Erstellung und Umsetzung eines entsprechenden Konzepts. Die Durchführung der dabei vorgesehenen Restrukturierungsmaßnahmen stellte sich als äußerst anspruchsvoll dar. So musste etwa – neben der sofortigen Wiederaufnahme der zwischenzeitlich zum Stillstand gekommenen Produktion – auch eine kurzfristige Integration bisher über Konzerngesellschaften erbrachter betriebsnotwendiger Leistungen (beispielsweise Vertriebs- und Einkaufsaktivitäten sowie sämtliche administrative Tätigkeiten) veranlasst werden.
Daneben unterstützte FMC die Insolvenzverwaltung mit einem aus verschiedenen Spezialisten bestehenden Team. Im Rahmen dieser Tätigkeiten stellten sich zahlreiche sowohl individuell-insolvenzspezifische als auch allgemein-operative Aufgaben, zu denen unter anderem
- Verhandlungen mit Kunden, Lieferanten, Kredit- und Fördermittelgebern innerhalb der Fortführung in der Insolvenz
- die Erstellung und die Begleitung bei der Umsetzung des Personalkonzepts
- die Konzeption und Umsetzung einer neuen Logistikstruktur
- das aktive Liquiditätsmanagement mit taggenauer Steuerung einschließlich Eingriffen in Produktions- und Vertriebsprozesse
zählten.
Weiterhin war FMC auch mit der Planung und Durchführung des gesamten M&A-Prozesses betraut. Durch die größtenteils intransparenten Konzernverflechtungen mussten im Rahmen des angestrebten Bieterverfahrens zahlreiche rechtliche und tatsächliche Hindernisse überwunden werden. So stand etwa eine Vielzahl von wesentlichen Betriebsmitteln (z.B. Betriebsgrundstücke oder Logistikgegenstände) im Eigentum verschiedener anderer insolventer Schieder-Gesellschaften bzw. im Sicherungseigentum von deren Darlehensgläubigern. Die daraus resultierende extrem heterogene Interessenlage erschwerte die vor dem Hintergrund der Insolvenz ohnehin schon anspruchsvolle Schaffung einer für den Verkauf notwendigen autarken Betriebseinheit.
Trotzdem ist es gemeinsam mit dem Insolvenzverwalter endlich gelungen, alle vorgesehenen Restrukturierungs- und Insourcing-Maßnahmen in kürzester Zeit erfolgreich zu implementieren und – nach intensiven Verhandlungen mit Kaufinteressenten und Gläubigern – schließlich das Herzstück des Konzerns, die Schieder-Möbelwerke, im Wege einer übertragenden Sanierung an die Investorengruppe zu veräußern. Mit dem zum 1. März 2008 vollzogenen wirtschaftlichen und rechtlichen Übergang konnten somit über 600 direkte und indirekte Arbeitsplätze in der äußert strukturschwachen und krisengeplagten Region dauerhaft gesichert werden.
Hamburg, 23.01.2008
Jahresrückblick FMC 2007
Das Jahr 2007 war für das FMC-Team wiederum erfolgreich. Dabei ist Erfolg neben den Basiskriterien Auslastung, Umsatz und Ergebnis für das Team durch die Projektvielfalt und -herausforderungen geprägt, ...
... charakterisiert z.B. durch die Branchen, die Aufgabenstellungen, die geografischen Einsatzorte sowie natürlich die Kunden und deren Marktpositionierung. Maßgeblich für die vollständige Definition eines erfolgreichen Jahres ist jedoch insbesondere der in 2007 erreichte Erfolg, bzw. das rechenbare Aufwand-Nutzen-Verhältnis der einzelnen Projekte für unsere Kunden.
Auch im Jahr 2007 war Restrukturierung das beherrschende Thema für FMC. Die ganzheitlichen Anforderungen dieser Projekte an die Teams aus Mitarbeitern der Unternehmen, FMC-Beratern und ggf. den Kollegen der Insolvenzverwaltung oder Bankenvertretern stellen jedes Mal eine der größten Herausforderungen dar. Hier wird Erfolg unmittelbar sichtbar. Mit unserem erfahrenen, interdisziplinär aufgestellten Beraterteam haben wir erneut erfolgreich Sanierungskonzepte erstellt und umgesetzt. Somit haben wir zur Rettung der von uns begleiteten Krisenfälle beigetragen.
FMC hat darüber hinaus in seinen Kernkompetenzfeldern namhafte Kunden innerhalb von Reorganisationsprojekten, bei der strategischen Neuausrichtung, im Rahmen von M&A-Mandaten und im Bereich operativer Optimierung beraten. Hierbei wurden maßgeblich die nachfolgenden Projekte bearbeitet:
- Management des Reorganisationsprozesses eines deutschen Logistikunternehmens mit ca. 350 Mio. EUR Umsatz
- Erstellung eines Shared-Service-Center-Konzeptes mit dem Ziel der Bündelung von Funktionen, um Qualitäts- und Effizienzsteigerungen zu erreichen
- Organisatorische Umsetzung des Konzeptes inklusive Verhandlungen mit Betriebsräten
- Neuausrichtung der dezentralen administrativen Funktionen und Ausgestaltung der Schnittstellen zum Shared-Service-Center
- Begleitung der Sanierung der europäischen Standorte eines amerikanischen Automobilzulieferers mit ca. 500 Mio. EUR Umsatz
- Erste Stabilisierungsmaßnahmen mit dem Aufbau eines Liquiditätsplanungs- und -steuerungsinstrumentes
- Identifikation der restrukturierungsfähigen Standorte in Europa und Erstellung eines Standortkonsolidierungskonzeptes
- Unterstützung des laufenden M&A-Prozesses
- Interimistische Übernahme der Controlling-Funktion am Hauptstandort in Deutschland
- Die gesamte Unternehmensgruppe wurde zu Beginn des Jahres 2008 erfolgreich veräußert.
- Erstellung und Umsetzung eines Konzeptes zur Neuausrichtung eines mittelständischen Transportunternehmens mit ca. 120 Mio. EUR Umsatz mit unter anderem
- Wirtschaftlichkeitsanalyse des Netzwerkes (Kunden/Relationen)
- Neuausrichtung des europäischen Netzwerkes (z.B. durch Ausweitung der Schicht- und Stafettenverkehre)
- Reorganisation der Disposition, inklusive Entwicklung eines Anforderungsprofils und Auswahl eines Telematik- und Dispositionssystems
- Optimierung des operativen Controllings
- Begleitung eines europäischen Konzerns bei der Gestaltung der anorganischen Expansionsstrategie innerhalb einer Division mit
- Erarbeitung eines strategischen Leitfadens für eine Business Unit mit dem Ziel der Identifikation eines geeigneten Marktsegmentes
- Screening der Wettbewerber und Identifizierung geeigneter Übernahmekandidaten
- Outside-In-Analysen potentieller Übernahmekandidaten
- Begleitung der Due-Diligence-Prozesse
- Optimierung der Controlling-Konzepte und Systeme im Rahmen der SAP-Einführung für einen mittelständischen Lebensmittelhersteller mit ca. 230 Mio. EUR Umsatz
- Definition Ziele/Anforderungen an das Controlling sowie Ableitung eines neuen Controlling-Konzeptes
- Erstellung und Umsetzung des technischen Konzeptes inklusive Begleitung der Testphase
- Sanierung der Schieder Möbelwerke GmbH aus der Insolvenz
- Wiederaufnahme des operativen Geschäftes nach Produktionsstillstand nach Insolvenzanmeldung (Belieferung, Produktion, Vertrieb)
- Begleitung des operativen Managements im Rahmen des Verfahrens bis zur Übernahme durch den Investor
- Fortlaufende Liquiditätsplanung und -steuerung (inklusive Debitoren- und Kreditorenmanagement)
- Erstellung eines Sanierungskonzeptes, operative Umsetzung des Konzeptes
- Vorbereitung und Begeleitung der Verhandlungen mit Kunden, Lieferanten, Arbeitnehmervertretern, sonstigen Gläubigern, Politik usw.
- Verantwortung für den M&A-Prozess von der Erstellung des Informationsmemorandums bis zum Vertragsabschluss
- Die Schieder Möbelwerke wurden vom Insolvenzverwalter zu Beginn des Jahres 2008 im Rahmen einer übertragenden Sanierung an einen strategischen Investor verkauft. Insgesamt konnten so ca. 650 direkte und indirekte Arbeitsplätze erhalten werden.
- Erstellung eines Konzeptes zur Zusammenführung von öffentlichen Betrieben mit ca. 250 Mitarbeitern einer norddeutschen Stadt mit einem Beraterkonsortium, zusätzlich bestehend aus Wirtschaftsprüfern und spezialisierten Rechtsanwälten:
- Prüfung der wirtschaftlichen Zweckmäßigkeit der Zusammenführung in eine Anstalt öffentlichen Rechts
- Prüfung und Umsetzung von gesellschafts-, personal-, gebühren- und steuerrechtlichen Themen
- Erstellung der Businessplanung/des Wirtschaftsplans und Aufstellung der Eröffnungsbilanz
- Organisatorische Detailausgestaltung und Begleitung der Personalüberleitung
- Verifizierung und Entwicklung von Ansätzen zur Neuausrichtung einer deutschen Klinikholding mit ca. 3000 Betten und ca. 5500 fest angestellten Mitarbeitern
- Statuserstellung und Identifikation des Handlungsbedarfs innerhalb der Holding
- Plausibilisierung der vorhandenen Businessplanungen der Kliniken
- Ableitung von Ansätzen zur Weiterentwicklung der Führungsorganisation
- Neuausrichtung der Controlling-Funktion eines Unternehmens im Segment erneuerbarer Energien mit ca. 1.000 Mio. EUR Umsatz p.a.
- Ermittlung der perspektivischen Anforderungen an des Controlling-System des stark expandierenden Unternehmens
- Inhaltliche Ausgestaltung des Controlling-Konzeptes inklusive struktureller Voraussetzungen und Maßnahmen
- Begleitung der Implementierung, insbesondere Koordinierung der systemseitigen Unterstützung
- Strategische Weiterentwicklung einer Einkaufsgenossenschaft mit einem Umsatz in Höhe von 100 Mio. EUR p.a.
- Entwicklung und Bewertung strategischer Handlungsfelder und -optionen
- Detaillierte Ausgestaltung der präferierten strategisch, strukturellen Stoßrichtung (Businessplanung, organisatorische Ausgestaltung etc.)
- Vorbereitung und Begleitung der Abstimmungsprozesse in den relevanten Gremien
Bremen, 15.01.2008
FMC verstärkt Partnerkreis
Mit der Aufnahme von zwei weiteren Partnern zum 01.01.2008 unterstützt und dokumentiert FMC den kontinuierlichen Wachstumskurs.
Christian Glaser ist ausgewiesener Controlling-Experte, insbesondere in der Restrukturierung. Darüber hinaus zählen die Begleitung von M&A-Transaktionen, die Umwandlung/Privatisierung von öffentlichen Betrieben und die Bearbeitung von Organisationsprojekten zu seinen Tätigkeitsschwerpunkten. Er blickt außerdem auf eine reichhaltige Erfahrung in den Bereichen Energieversorgung, kommunale Institutionen, Lebensmittelherstellung, Logistik und Automobilzulieferung zurück. Herr Glaser ist seit 5 Jahren bei FMC. Zuvor war er unter anderem im Controlling-Bereich eines Energieversorgers tätig, danach folgten mehrjährige Stationen als Berater bei KPMG und Accenture. Herr Glaser ist Diplomkaufmann.
Arnd Reinhard Rittner ist seit dem Jahr 2004 Mitglied im interdisziplinären FMC-Team. Der ausgebildete Rechtsanwalt war zuvor bei PricewaterhouseCoopers und der Schweizer Helbling Corporate Finance als Berater beschäftigt. Er kann damit insbesondere auf Erfahrungen in der Betreuung von im internationalen Umfeld operierenden Unternehmen zurückblicken. Zu seinen Kernkompetenzen gehören die Sanierung vor und aus der Insolvenz, die finanzwirtschaftliche Restrukturierung sowie alle Elemente des M&A-Prozesses. Im Rahmen der Projekte übt Herr Rittner auch stark operative und interimistische Tätigkeiten aus. Schwerpunkt sind häufig Unternehmen im verarbeitenden und Baugewerbe.
Wir freuen uns, zwei so hochkarätige Kollegen aus den eigenen Reihen in unseren Partnerkreis aufnehmen zu können, sagt Dr. Andreas Robeck, Managing Partner bei FMC.
Düsseldorf, 24.05.2007
Restrukturierungsdruck Automobilzulieferindustrie ungebrochen – Liquiditätssicherung als Grundbaustein einer Sanierung essentiell
FTI Consulting und FMC unterstützen seit Jahresbeginn den Restrukturierungsprozess des europäischen Standbeins eines internationalen Automobilzulieferers.
In Kooperation mit FTI Consulting – einem börsennotierten Beratungsunternehmen, das auf die Beratung von in finanziellen Schwierigkeiten befindlichen Unternehmen spezialisiert ist – unterstützt FMC seit Jahresbeginn den Restrukturierungsprozess des europäischen Standbeins eines internationalen Automobilzulieferers.
Das Krisenunternehmen erwirtschaftet an 14 Standorten mit über 7.000 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 500 Mio. EUR. Mit seinen Kunststoffprodukten beliefert es dabei alle wesentlichen Automobilhersteller in Europa und den Vereinigten Staaten. Der Gesellschafter, ein amerikanischer Private Equity Fonds, musste in den vergangenen Jahren wegen der negativen Ertrags- und Liquiditätslage unplanmäßig zweistellige Millionenbeträge aufbringen, um den laufenden Geschäftbetrieb abzusichern.
Erstmaßnahme zur Stabilisierung der Situation war der Aufbau von Liquiditätsplanungs- und -steuerungsinstrumenten. Dabei wurden die unternehmenseigenen Ressourcen in Deutschland, Frankreich, Spanien und Tschechien weitgehend einbezogen. Nach gut drei Wochen konnte der Finanzierungsbedarf für das verbleibende Geschäftsjahr definiert und sichergestellt werden. Tägliches aktives Liquiditätsmanagement und die Überwachung der Ertragslage bleibt weiterhin eines unserer Tätigkeitsfelder. Sowohl der Informationsbedarf der Finanziers als auch die Berücksichtigung insolvenzrechtlicher Vorgaben stellt dabei besondere Anforderungen an Überwachungsintensität, Detaillierungsgrad und Kommunikation, speziell in einem internationalen Umfeld.
Zu den Aufgaben von FTI und FMC gehört auch die Identifikation der restrukturierungsfähigen Standorte und Klärung der Auswirkungen auf die verbleibenden Werke, Erarbeitung alternativer Finanzierungsquellen, Mitwirkung bei der Definition und Evaluation der durch das Management definierten Restrukturierungsmaßnahmen, Überwachung der Umsetzung von Maßnahmen, Unterstützung des parallel laufenden M&A Prozesses sowie interimistisches Controlling.
Mit der Reorganisation der Geschäftsfelder (inkl. Standortschließungen und -verlagerung) und entsprechender Einbindung der Kunden in den Restrukturierungsprozess wurden die strategischen Weichen für die weitere Fortführung des Unternehmens gestellt. Nächste Schritte für das Management sind nun die Verbesserung der betrieblichen Abläufe und die Anpassung der personellen Kapazitäten hierauf.
Hamburg, 03.01.2007
Sanierung in der Insolvenz erfolgreich abgeschlossen
Nach 12-monatiger Laufzeit konnte die Sanierung des insolventen Automobilzulieferers NIER GmbH mit der Veräußerung der beiden Hauptstandorte erfolgreich abgeschlossen werden.
Damit endet auch unser über einjähriges Engagement in diesem Sanierungsfall, nachdem der Insolvenzverwalter die FMC mit der Erstellung und Umsetzung eines Restrukturierungskonzepts wenige Tage nach Anmeldung der Insolvenz beauftragt hatte.
Wesentliche Bestandteile des Konzepts waren die Stabilisierung der Kundenbeziehungen, die Reorganisation der Hauptgeschäftsfelder (inkl. Standortverlagerung) sowie die Anpassung der Personalkapazitäten. Aufgrund der Besonderheiten der Insolvenz standen für die Konzeption lediglich 7 Wochen zur Verfügung. Gemeinsam mit Insolvenzverwaltung und Geschäftsführung er-folgte im Nachgang die Umsetzung des Konzepts.
Parallel zur leistungswirtschaftlichen Sanierung erarbeitete FMC finanzwirtschaftliche Lösungsszenarien. Hierbei wurden sowohl Szenarien für ein Insolvenzplanverfahren als auch für den Verkauf des Unternehmens mittels übertragender Sanierung entwickelt.
Bis zum Verkauf umfasste das Aufgabenspektrum von FMC sowohl insolvenzspezifische Sonderthemen wie auch eine Vielzahl operativer Aufgabenstellungen. Erstere beinhalteten bspw. die Liquiditätsplanung und -steuerung unter Abgrenzung von Masseverbindlichkeiten vs. Insolvenzforderungen und die Nachverfolgung der Sicherungslage. Zu den operativen Aufgaben gehörten insbesondere die interimistische Leitung des Controllings und die temporäre Übernahme der Bereiche Produktionsplanung und -steuerung. Dabei stellte die Sondersituation Insolvenz besondere Anforderungen an Überwachungsintensität, Detaillierungsgrad und Kommunikation gegenüber den beteiligten Interessengruppen.
Hamburg, 20.12.2006
Jahresrückblick FMC 2006
Für das nunmehr 20 Mitarbeiter umfassende FMC Team war das Jahr 2006 durch die Begleitung von Restrukturierungs- und Sanierungsfällen geprägt, sowohl außergerichtlich als auch im Rahmen von Insolvenzverfahren.
Neben quantitativ konzeptionellen Fähigkeiten des interdisziplinären Beratungsteams war zudem ein hohes Maß an Kompetenz bei der konkreten Umsetzung von Restrukturierungskonzepten gefordert. FMC war darüber hinaus in seinen Kernkompetenzfeldern M&A (Verkauf eines Unternehmens, Post Merger Integration Ansatz und Umsetzung) sowie Geschäftsprozessoptimierung (Organisationsprojekt) tätig. Konkret wurden die folgenden Hauptprojekte bearbeitet:
- Restrukturierung/ Sanierung (aus der Insolvenz)
- Sanierung eines Automobilzulieferers mit ca. 70 Mio. EUR Umsatz (Konzept und Umsetzung) durch übertragende Sanierung erfolgreich abgeschlossen
- Produzierendes Unternehmen der Baustoffindustrie mit rund 60 Mio. EUR Umsatz bei Ausgestaltung und Umsetzung eines Insolvenzplans begleitet
- Organisatorische Neuausrichtung der Overhead Funktionen eines Konzerns mit ca. 7.000 Mitarbeitern, 800 Mio. EUR Umsatz
- PMI Projekt bei mittelständischem, global ausgerichtetem Produktions- und Dienstleistungsunternehmen mit ca. 120 Mio. EUR Umsatz
- Konzept und Umsetzung Projektmanagement
- Begleitung der Integration eines aus der Insolvenz akquirierten Unternehmens
- Erstellung eines Gutachtens im Auftrag einer norddeutschen Hafenstadt zur zukünftigen Struktur der Hafenaktivitäten, insbesondere Hafen-/ Umschlagsbetriebe (Bewertung der Wettbewerbssituation, Entwicklung/ Bewertung alternativer Organisationsmodelle inkl. Privatisierungsvarianten, Definition von Umsetzungsschritten
- Ausarbeitung von Marktstudien (Outside-in-Analysen) im Auftrag eines deutschen Großkonzerns, mit dem Ziel, die Umsetzung der Wachstumsstrategie einer Unternehmensdivision zu begleiten
Insgesamt ist FMC der Überzeugung, wertvolle Beiträge bei der strategischen Neuausrichtung und nachhaltigen Effizienzsteigerung für seinen Kundenstamm geleistet zu haben. Hierbei sind insbesondere die maßgeblichen Beiträge zur ganzheitlichen Sanierung von Unternehmen positiv hervorzuheben.
Die Rettung einiger bedeutender Krisenfälle im Jahr 2006 ist somit nicht zuletzt dem hartnäckigen Einsatz von FMC geschuldet.
Düsseldorf, 16.08.2006
Krisenmanagement in Düsseldorf-Oberkassel – FMC sichert Capones sportliche Zukunft
FMC sichert die Zukunft der Basketballer von Capone
Die Zukunft der Basketballer von Capone hing am seidenen Faden, doch die Zukunft des Regionalligisten konnte durch das Engagement von FMC gesichert werden. Unter dem neuen Vereinsnamen FMC Capone will die Mannschaft nun mit gestärktem Rückhalt schnell in die Zweite Liga aufsteigen.
Im neuen FMC Büro in Düsseldorf verkündeten Abteilungsleiter Uhden und Trainer Altenbeck, am 7. August 2006 die Rettung der Mannschaft, die zukünftig nach den neuen und bisherigen Sponsoren benannt wird: FMC Capone.
Mitte Juli erreichte die Verantwortlichen der Basketballabteilung die Hiobsbotschaft des Hauptvereins TSV Jahn Oberkassel. Der Hauptvorstand hatte auf einer Sitzung beschlossen den Etat der Basketballer um 30% zu kürzen. Das Erfolg versprechende Konzept der Capones – die Jugend besonders zu fördern und Talente an die erste Mannschaft heran zu führen – verlor mit dieser Nachricht die Basis und die Basketballabteilung damit die Perspektive.
FMC unterstützt das Oberkasseler Basketball-Team als neuer Hauptsponsor und will die Professionalisierung vor allem im sportlichen Bereich gemeinsam mit den Mannschafts-Verantwortlichen vorantreiben – schnell, pragmatisch, falls nötig unkonventionell und kreativ.
Von der am 2. September startenden Saison an fiebert das FMC-Team künftig mit seiner Mannschaft um den Aufstieg.
Düsseldorf, 22.11.2005
FMC eröffnet Büro in Düsseldorf
Überregionale Präsenz ist für FMC bereits heute Praxis. Die Eröffnung des neuen Bürostandortes Düsseldorf ab 1.12.2005 ist insofern ein konsequenter Schritt aufgrund des großen Erfolges von FMC im Westen der Republik.
Die regionale Stärke des leistungsstarken Teams soll auch hier in einem traditionell hart umkämpften Markt ausgebaut werden. Zielsetzung ist es, durch Kontinuität vor Ort eine echte Alternative zu den üblichen Größen des Beratungsgeschäftes zu bieten.
Hamburg, 01.09.2005
FMC verstärkt Führungsspitze
FMC hat im Zuge des weiteren Geschäftsausbaus seine Führungsspitze verstärkt.
Mit Peter Schmelzer wird eine weitere erfahrene Persönlichkeit in den Partnerkreis aufgenommen. Peter Schmelzer kann auf viele Jahre internationale Industrieerfahrung zurückblicken und bekam als Kunde von FMC den Reiz der Beratung zu spüren. Das Ende 2004 entwickelte Partnermodell bietet dem Führungsnachwuchs die Möglichkeit, über die Beteiligung an FMC die Firmenentwicklung maßgeblich mitzuprägen. Es ist somit ein wesentliches Element, um im Zuge des weiteren Wachstums von FMC auch weitere Partner zu verpflichten.
Hamburg/Braunschweig, 15.07.2005
Seitenwechsel
Nach über 5 Jahren erfolgreicher Aufbauarbeit für FMC wechselt Dr. Florian Kall zu New Yorker in die Geschäftsführung.
Er ergreift damit die Chance, den bislang durch FMC begleiteten starken Wachstumskurs des Unternehmens noch unmittelbarer zu verantworten und weiter voranzutreiben. Herr Dr. Kall hat in bedingungslosem Einsatz die Erfolgsgeschichte von FMC mitgeschrieben und die überregionale Bekanntheit von FMC maßgeblich geprägt. Als Freund und Förderer aber auch als Kunde bleibt er FMC weiter erhalten.
Bremen, 05.07.2005
Geballte Privatisierungskompetenz auf dem 11. Europäischen Verwaltungsreformkongress in Bremen, vom 9. bis 11. Oktober 2005
In einem 2-tägigen Praxisforum beantworten FMC, White & Case und die FIDES Treuhandgesellschaft gemeinsam praxisorientierte Fragen zum Thema Privatisierung.
Privatisierungsdiskussionen werden überall im öffentlichen Sektor geführt. Doch wie geht man vor, wenn die Privatisierung eines Bereiches der öffentlichen Hand direkt vor der Tür steht? Wie läuft ein Privatisierungsprozess optimal ab? Welche vergaberechtlichen Rahmenbedingungen müssen beachtet werden? Welche Bestandteile muss das Privatisierungskonzept enthalten? Was geschieht mit den betroffenen Mitarbeitern? Welchen Verkaufspreis kann man erzielen? Kann der Veräußerungserlös im allgemeinen Haushalt vereinnahmt werden? Was muss nach dem formalen Akt der Privatisierung beachtet werden? Etc.
Diese Fragen werden die Referenten der Unternehmen FMC, White & Case und die FIDES Treuhandgesellschaft in einem praxisorientierten Forum beantworten und mit den Teilnehmern diskutieren. Dabei greifen sie auf ihre umfassenden Beratungserfahrungen bei der Begleitung der öffentlichen Hand in Privatisierungsverfahren zurück und stellen gemeinsam am Beispiel der Privatisierung eines kommunalen Unternehmens der Ver- und Entsorgungsbranche den Prozess von der Privatisierungsprüfung bis hin zum Umsetzungsmanagement nach dem Verkauf des Unternehmens dar.
Nach einer kurzen theoretischen Einführung werden sich alle Beiträge auf den konkreten Fall der Privatisierung des Ver- und Entsorgungsunternehmens beziehen. Dabei werden die Beiträge aus unterschiedlichen fachlichen und interdisziplinären Perspektiven beleuchtet und eine hohe Praxisrelevanz sichergestellt.
Informationen zum Programmablauf können im Sekretariat angefragt werden (0421/3013-500).
Hamburg, 22.10.2004
Fides Management Consultants mit neuem Markenprofil FMC
Nach knapp 5 Jahren wollen wir die Eigenständigkeit unseres Beratungsgeschäfts im Fides Verbund noch deutlicher herausstellen.
Nach knapp 5 Jahren wollen wir die Eigenständigkeit unseres Beratungsgeschäfts im Fides Verbund noch deutlicher herausstellen. Fides Management Consultants tritt fortan unter der Marke "FMC" auf. Die Zusammenarbeit mit unserer Schwestergesellschaft FIDES Treuhandgesellschaft KG bauen wir in den ergänzenden Disziplinen Wirtschaftsprüfung, Steuerrecht, Gesellschaftsrecht sowie IT-Consulting weiter aus. Im Zuge dieser Umstellung haben wir unseren Web-Auftritt aktualisiert. Verschaffen Sie sich selbst ein Bild!
Hamburg, 22.10.2004
Brasilianische Holzschnittkunst im Hamburger Hafen
Anläßliches des neuen Marktauftrittes von FMC feierten am 22. Oktober 2004 über 100 geladene Gäste.
Anläßliches des neuen Marktauftrittes von FMC feierten am 22. Oktober 2004 über 100 geladene Gäste. Als Rahmenprogramm dieser Veranstaltung präsentierte der brasilianische Künstler Henrique Lemes eine Auswahl seiner Arbeiten im Holzschnitt-Druck. Die musikalische Untermalung dieser Vernissage erfolgte durch AJADUO.
Hamburg, 18.03.2004
FMC-Team-Event 2004
Auch im Jahr 2004 wurde Team-Building bei FMC wieder groß geschrieben. So wurden die Anzüge für ein verlängertes Wochenende in den Schrank gehängt und die Ski-Ausrüstungen ausgepackt.
Auch im Jahr 2004 wurde Team-Building bei FMC wieder groß geschrieben. So wurden die Anzüge für ein verlängertes Wochenende in den Schrank gehängt und die Ski-Ausrüstungen ausgepackt. Als Location für das Team-Event 2004 wurde das Ski-Paradies Lech Zürs am Arlberg ausgewählt.
Dort angekommen, wurden sogleich die Skier bzw. Snowboards untergeschnallt und los gings auf die wunderschönen Skipisten in 1.500 bis 2.800 Metern Höhe. Nach einem anstrengenden Tag mit viel frischer Luft, gings hinein ins Nachtleben von Lech Zürs. Das reichhaltige Angebot an Après-Ski-Parties und netten Bars war genau das Richtige für die FMC-Nachtschwärmer.
Auch dieser Event ging leider wieder viel zu schnell vorüber, dennoch freuen wir uns alle, dass das Team unversehrt in den Norden zurückkehren konnte und sich mit neuer Energie (und ein bisschen Muskelkater) den Herausforderungen des Berateralltags stellen kann.
Hamburg, 27.01.2004
Hamburger Wein- und Spirituosenhändler Hellwege gerettet
Die Insolvenz des traditionsreichen Hamburger Wein- und Spirituosenhändlers Hellwege GmbH & Co. KG ist abgewendet.
Die Insolvenz des traditionsreichen Hamburger Wein- und Spirituosenhändlers Hellwege GmbH & Co. KG ist abgewendet. Der Geschäftsbetrieb wurde mit Wirkung vom 27. Januar 2004 durch die HSW Hellwege Spirituosen- und Wein-Vertriebs GmbH übernommen. Dabei handelt es sich um eine Tochtergesellschaft des GEV Großeinkaufsverband des Wein- und Spirituosenhandels, Osnabrück. Seit dem Insolvenzantrag im Oktober 2003 hatte Rechtsanwalt Dr. Klaus Pannen von der White & Case Insolvenz GbR das Unternehmen als Insolvenzverwalter geleitet.
Unterstützt wurde der Insolvenzverwalter bereits während des vorläufigen Verfahrens durch FMC (FIDES Management Consultants). Tätigkeitsschwerpunkte der FMC in der vorläufigen Insolvenz waren insbesondere die Ermittlung der Krisenursachen auf Basis einer Statusanalyse, die Erarbeitung eines Restrukturierungskonzeptes mit einer Ableitung des Firmenwertes sowie die Plausibilisierung der durch Hellwege erstellten Liquiditätsplanung. FMC begleitete in dieser Funktion – in Zusammenarbeit mit White & Case – auch die Verkaufsgespräche mit einer Reihe von Kaufinteressenten.
Wir sind froh, dass wir einen Käufer für Hellwege finden konnten, der das Geschäftskonzept der Hellwege GmbH & Co. KG fortführt und damit weiterhin ein breites Sortiment sowohl bei Spirituosen als auch bei Wein vertreiben wird. Dabei setzt die HSW Hellwege Spirituosen- und Wein-Vertriebs GmbH auf verbesserte Strukturen, um in einem wachsenden Markt zu agieren. Der Standort im Großraum Hamburg und mit ihm der wesentliche Teil der Arbeitsplätze können durch übertragene Sanierung erhalten bleiben.


